Die Ansprüche an die Briefmarken-Zeitschriften
Die Ansprüche an eine Zeitschrift sind vielfältig, wahrscheinlich gibt es genau so viele Varianten, wie es Leser gibt.
Entweder durch den Titel assoziiert, oder durch eine über lange Zeit entstandene Meinung, entsteht oder besteht eine bestimmte Erwartungshaltung seitens eines Käufers eines solchen Produkts.
Ein potentieller kritischer Leser wird in jedem Fall Wissen, Informationen und Meinungen erwarten, die ihn in die Lage versetzen, sich eine eigene Meinung, ein eigenes Bild von den vermittelten Inhalten zu machen.
Um einen solchen Anspruch überhaupt erwarten zu können, ist es allerdings unabdingbar zu erfahren, welche Absicht ein solches Produkt verfolgt.
Erkennt der Leser, daß bestimmte Interessen, eine bestimmte Meinung oder Richtung vertreten wird, muß er sie kritisch erkennen und entscheiden, ob er sich ihr anschließt - oder sich eine eigene bilden will.
Da Zeitschriften nicht dazu tendieren, ihre Absichten kund zu tun, ist im Regelfall, wenn ein Titel eine Erwartungshaltung ausgelöst hat, der einzige Weg, diese Ziele durch kritisches Lesen zu erkennen.
Von einer Briefmarken-Zeitschrift, die ich als Sammler kaufe, erwarte ich demnach, daß sie, meine Interessen im Sinn, vielfältig und informativ über mein Hobby berichtet - Wissen vermittelt.
Ist dies nicht der Fall, ist sie keine Zeitschrift für mich.
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