Briefmarken-Literatur
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Bewertungs-Schema
1. Kataloge und Handbuch-Kataloge
Ein Briefmarkenkatalog ist, oder sollte es sein, die Zusammenfassung von in inzwischen über 170 Jahren zusammengetragenem Wissen zum Thema Briefmarken. Ein gewaltiger Fundus, eine gewaltige Verantwortung!
Was muß, was kann oder was sollte ein Briefmarkensammler beim Kauf von einem Briefmarkenkatalog erwarten können bzw. müssen?
In erster Linie sollte der ein Handbuch für die gesamte Philatelie, also nicht für den Handel, nicht für Sammler, sondern für alle sich für Briefmarken interessierende Marktteilnehmer sein, also Werbung und ständige Entwicklungshilfe für unser wunderbares Hobby.
Als Mindestanforderung, logisch, eine Auflistung aller unterschiedlicher offizieller Ausgabenvarianten des jeweils behandelten Gebietes mit Abbildung, Kurzbeschreibung des Anlaß´, dem Ausgabedatum, der Gültigkeitsdauer, den Auflagen, sowie weitere Informationen - und die Angabe des Sammlerwertes.
Es muß klar ersichtlich sein, wofür eine Bewertung gilt und wie sie für die unterschiedlichen Qualitätsstufen anzuwenden ist.
Nachdem es noch keine Angaben zum Sammlerwert gibt, bringt der bisherige Händlerpreis dem sich entwickelnden Sammler überhaupt nichts – im Gegenteil, es hält ihn auf einem äußerst niedrigen, gegen sich selbst gerichteten, also falschen und nur dem Handel dienenden Wissensstand.
Briefmarkensammeln ist unendlich viel mehr als nur das einfache Zusammentragen postfrischer Einzelmarken. Demnach muß ein Katalog möglichst alle Angaben zu Einheiten, Randzudrucken wie Druckerzeichen, Hausauftragsnummern, Formnummern u.s.w., zu Wasserzeichenunterschieden, Druckfehlern, Zähnungs- und Gummierungsunterschieden, Fluoreszenzen, Rollenmarken und –einheiten, Markenheftchenbogen, Markenheftchen, deren Varianten und Zusammendrucke, zumindest als Hinweis auf deren Vorhandensein, aufführen.
Die Preise für gestempelte Briefmarken müssen klar definiert sein: für was gelten sie und für was nicht, welche preislichen Unterschiede für welche Qualitäten sind möglich?
Massegestempelte Marken, wie die der DDR, die ersttagsgestempelten von Bund und Berlin sind da auch nichts anderes, aber auch all das speziell für Sammler hergestellte Machwerk wie FDC, ETB, und was es alles noch gibt bzw. noch erdacht wird, muß als solches gekennzeichnet und, wenn überhaupt, mit den Preisen aufgeführt werden, die bei Auktionen erreicht werden – und die tendieren häufig gegen Null (100 % Verlust!).
Diesen Ansprüchen wird das tatsächlich Gebotene des jeweils zu bewertenden Katalogs gegenüber gestellt und führt dann zu den Bewertungsstufen
  • nicht empfehlenswert
  • bedingt empfehlenswert
  • empfehlenswert
  • sehr empfehlenswert
Können die Verlage Verbesserungen im Sinne der Sammler vermelden, oder werden Verschlechterungen festgestellt, erfolgt eine erneute Bewertung.
2. Ratgeber und übrige Schriften
Hier wird als hauptsächliches Bewertungskriterium die ausschließliche und unparteiische Interessenberücksichtigung der gesamten Philatelie angesetzt.
Ferner werden die Sinnhaftigkeit, Ausführlichkeit, Art der Wiedergabe und der Verkaufspreis berücksichtigt.
Die Bewertung wird ausführlich besprochen bzw. begründet.
3. Artverwandtes
Eine ganz geheime Ecke und, zugegeben, ein kleines "Bescheißerle", denn mit Literatur hat das eigentlich überhaupt nichts zu tun hat.
Macht nix, denn wenn die Briefmarkensammler z.B. nach der Ideallösung für die Unterbringung ihrer Briefmarken suchen, ist es doch auch nicht schlecht, irgendwo nachlesen zu können, was es da so gibt - und wie geeignet es für uns Sammler ist.
Frühzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen, spart viel Geld.